2019 – Was erwartet uns im kommenden Jahr?

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Dezember 28, 2018
2019 – Was erwartet uns im kommenden Jahr?

Das Jahr startet gleich mit einem Jubiläum: Bitcoin feiert am 03. Januar seinen 10. Geburtstag. Was dann im ersten Quartal folgt hat auch viel mit „Geburtsstunde“ zu tun: die Adaption und Institutionalisierung des Bitcoin will 2019 so richtig durchstarten. Sowohl die NASDAQ – größte elektronische Börse der USA – als auch BAKKT haben ihre BTC-Futures für Januar 2019 angekündigt. Weitere sollen folgen. Was bringt das neue Jahr?

2019 wird das Jahr der Institutionalisierung von Bitcoin

Wenn 2017 als das Jahr mit den höchsten Kursen bei Bitcoin & Co. in die Geschichte eingeht, dann steht da 2018 sicherlich als das Jahr der Übergangszeit. Wir befinden uns auf dem Weg zur Institutionalisierung von Bitcoin.

Spencer Bogart, Partner bei Blockchain Capital, ist der gleichen Meinung. In einem Interview sagte er gegenüber CNBC, 2018 sei das Jahr des „Beginns der Institutionalisierung von Bitcoin“. Es sei nicht weiter verwunderlich, dass die Kryptowährung derart wilden Preisschwankungen ausgesetzt ist. Immerhin dominierten vor allem Spekulanten diese Anlageklasse.

Bitcoin sei ein Markt, so Spencer Bogart, der einzig und allein von einzelnen Tradern bestimmt würde. Die Grundlagen von Bitcoin hätten sich nicht geändert, auch wenn die Kurse im Bullenmarkt zu hoch und im Bärenmarkt zu tief gingen.

Spencer Bogart, der vormals Analyst und Vice President von Needham & Co. war, war sich bereits im vergangenen Monat sicher, dass aktuell eine sehr gute Zeit ist, um in Bitcoin und andere Kryptowährungen zu investieren.

Bringt die Institutionalisierung die nächste Rallye?

Das zumindest glaubt Sonny Singh, einer der führenden FinTech-Betreiber im Silicon Valley. Ihm macht der aktuell niedrige Kurs keine Sorgen. Im Gegenteil: Sonny Singh, CEO des weltweit agierenden Bitcoin Zahlungsanbieters BitPay, glaubt an die nächste Kurs Rallye. Sobald die institutionellen Unternehmen ihre ersten Bockchain-betriebenen Produkte launchen, geht Bitcoin wieder Richtung 20.000 US-Dollar, ist Singh überzeugt.

Gegenüber Bloomberg sagte er, was wirklich zähle, sei nicht der aktuelle Preis. Viel wichtiger sei, was sich aktuell hinter den Kulissen täte. So geht er davon aus, dass sich erst dann was am Preis tut, wenn die Institutionalisierung so richtig startet.
Erste Produkte sind ja bereits angekündigt. So plant die Fidelity Digital Asset Services die Lücke zwischen institutionellen Investoren und den Kryptowährungen zu schließen.

Nachdem es im Dezember nichts mehr wurde, plant BAKKT den Start seines Bitcoin Futures Marktes nun Ende Januar 2019. Wie das Unternehmen twitterte wolle man sich zudem vorerst nur auf Bitcoin konzentrieren. Als Grund nannte das Unternehmen die Tatsache, dass Bitcoin „mehr als die Hälfte der gesamten Krypto Marktkapitalisierung ausmache“. Oder wie Sonny Singh es ausdrücken würde: „Ich denke, es gibt einen großen Unterschied zwischen Bitcoin und allem anderen. Bitcoin ist der hundert Pfund schwere Gorilla.“

Steigende Akzeptanz auch durch Adaption und Regulierung

Nicht nur die Institutionalisierung von Bitcoin wird ihren Beitrag leisten. Ein gutes Beispiel ist hier auch das gerade gestartete Konto der solarisBANK. In Zusammenarbeit mit der Bitwala GmbH bietet sie seit wenigen Wochen ein Blockchain-Konto für jedermann (und –frau) – natürlich inklusive Krypto Debitkarte.

Auch die Adaption durch andere Stellen wie die kürzlich bekannt gegebene erneute Akzeptanz von Bitcoin beim dänischen Zulieferer Hungry.dk sorgt mittel- bis langfristig für eine steigende Akzeptanz von Bitcoin und anderer Kryptowährungen.

Nicht zuletzt kommt das richtige Signal auch aus der Politik. So haben sich zum Beispiel gerade die G20-Staaten darauf geeinigt, dass „notwendige Reformen“ angesichts der rasanten Digitalisierung der Weltwirtschaft erforderlich seien. Man wolle nun „weiterhin zusammenarbeiten, um eine konsensbasierte Lösung für die Auswirkungen der Digitalisierung der Wirtschaft auf das internationale Steuersytem mit einer Aktualisierung im Jahr 2019 und einem Abschlussbericht im Jahr 2020 zu finden.“

Kryptowährungen werden zukünftig nach den Standards der Financial Action Task Force – kurz: FATF – geregelt.

Tour de Satoshi

Und dann feiern wir ja auch noch den 10. Geburtstag von Bitcoin. Während manche auf den eigenen Geburtstag oder den von guten Freunden nur mit einem Sekt anstoßen und ein Stückchen Kuchen kredenzen, hat Vitus Zeller von starwings.io für diesen Anlass etwas völlig anderes geplant. Vom 03. bis 12. Januar geht es für ihn von Florenz nach Frankfurt. 1.000km, 10.000 Höhenmeter. Mit dem Fahrrad. Der 33-jährige Vitus Zeller ist großer Bitcoin Enthusiast und will mit seiner „Tour de Satoshi“ die „Aufmerksamkeit auf die Wichtigkeit dieses Events richten“. Sein Ziel: jede Übernachtung und jede Mahlzeit mit Bitcoin bezahlen. So soll das Bewusstsein für Bitcoin gefördert und die Dezentralisierung von Geld und Macht vorangetrieben werden.

Fazit

2019 startet in Sachen Bitcoin und Co. gleich in den ersten Wochen mehr oder weniger voll durch. Ob und in wie weit eine erneute Kurs Rallye auf Grund der in den Startlöchern stehenden Institutionalisierung einsetzt, muss sich erst noch zeigen. Nach 2018 könnte man es sich nur wünschen. Sorry für das Wortspiel: aber wünschen ist ja auch gerade zu Weihnachten durchaus erwünscht…

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