Bitcoin Crash – Bitcoin-Anleger brauchen Ruhe und Vertrauen

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November 26, 2018
Bitcoin Crash – Bitcoin-Anleger brauchen Ruhe und Vertrauen

Für Edward Snowden hat Bitcoin viel mit Vertrauen zu tun. Doch die Panikverkäufe mancher Anleger zeugen nicht unbedingt von einem vertrauensvollen Verhältnis zur Kryptowährung. Der Kurs fällt und durchbricht wichtige Supports. Was bleibt ist die Hoffnung auf den nächsten Bullenmarkt. Und ein Scheibchen des Vertrauens, das McAfee in die Kryptowährung setzt.

Edward Snowden ist ein bekennender Fan der Blockchain-Technologie und von Bitcoin. Snowden erlangte spätestens 2013 durch die Enthüllung zahlreicher NSA-Geheimnisse weltweite Bekanntheit. Es ist also wenig verwunderlich, dass er großer Fan der Technologie und von Kryptowährungen ist. In einer jüngst veröffentlichten Abschrift, die einen Austausch zwischen Snowden und seinem Anwalt Wizner betrifft, äußert er sich zur Bitcoin Technologie: Man solle sich nur mal eine Datenbank vorstellen, in der jeder Eintrag einfach überschrieben werden könne. Wenn diese Datenbank nun das eigene Bankguthaben beträfe, würde das wohl den wenigsten Menschen gefallen. Blockchains seien ein Versuch, derartige Manipulationen zu vermeiden. In der wohl bekanntesten Form spräche man von Bitcoins. Aber mittlerweile gäbe es zig Ansätze in allen Bereichen, die unveränderlich sein müssten.

Bitcoin rutscht unter 4.000 US-Dollar

Nun ist dem einen oder anderen Anleger Ethik, Moral und „Weltverbesserungswunschgedanke“ hinter Bitcoin sicherlich ziemlich egal. Vor allem, wenn beim Anblick der derzeitigen Talfahrt die eine oder andere Schläfe grau wird. In der Nacht zum 25. November fiel der Bitcoin Kurs unter die 4.000 US-Dollar-Marke. Damit fiel der Kurs auf ein Level, das zuletzt im September 2017 erreicht wurde. Doch die Lage ist noch dramatischer. Denn mit dem Fall unter 4.000 US-Dollar hat der Bitcoin einen drei Jahre lang geltenden Support durchbrochen. Ein weiterer Level im Bärenmarkt ist erreicht.

Der gesamte Kryptomarkt leidet – wirklich der gesamte?

Nicht genug, dass der Bitcoin fällt und fällt. Mit seinem Crash wurde gleich dem gesamten Markt der Kryptowährungen ein Jab verpasst. Fast dem gesamten Markt. Denn unter den TOP 100 Kryptowährungen gibt es auch Gewinner. Ripple (XRP) beispielsweise erklomm trotz Verlusten erneut Platz 2 der wertvollsten Kryptowährungen. Tether (USDT) konnte im Vergleich zum BTC zulegen. Der Factom-Kurs (FCT), lange Zeit eher
zurückhaltend und ruhig, legte im Schatten des Bitcoin-Kurssturzes sogar von 4 auf fast 9 US-Dollar zu.

Ruhe bewahren statt Panikverkauf

Wenn der Markt zusammengerechnet knapp 20 Milliarden US-Dollar in nur 24 Stunden verliert, kann einen schon mal die Panik befallen. Es sei denn, man ist John McAfee. Der Unternehmer und Antiviren-Software-Pionier bleibt gelassen. Er ist sich sicher, dass wir uns nur in einem typischen Bärenmarkt befinden. Und hat wenig Verständnis für die grundlosen Panikverkäufe mancher Anleger. Im Gegenteil: Im Juli 2017 hatte McAfee sein bestes Stück darauf verwettet, dass der Bitcoin Kurs bis Ende 2020 auf eine halbe Million US-Dollar steige. „If not, I will eat my dick on national television.“, unterstrich John McAfee seine Aussage. Hoffen wir für ihn das Beste… Ganz bitter ist es für die Anleger, die Ende 2017 einstiegen. Der Bullenmarkt endete mit einem Kurs von etwa 20.000 US-Dollar. Kurz darauf ging es bergab. Mittlerweile steht der Kurs bei unter 4.000 USDollar. Also doch verkaufen und noch retten, was zu retten ist?

Kommt schon bald der Bullenmarkt?

Es gibt tatsächlich auch beim aktuellen Bärenmarkt Gründe, die für ein Investment in Bitcoin sprechen. Niemals zuvor hat es derart viele Wallets und User gegeben. Nie gab es mehr Entwicklungen im gesamten Umfeld der Kryptowährungen. Kryptobörsen sprießen aus dem Boden und die Technologien werden immer sicherer. Klar, der aktuelle Trend geht abwärts. Und die Untergrenze ist noch nicht abzusehen. Wer auf kurzfristige Gewinne aus ist, sollte momentan von einem Investment in Bitcoin absehen. Ron Paul, US-amerikanischer Politiker, hatte Mitte November seine Twitter Follower gefragt, wie man denn ihrer Meinung nach derzeit 10.000 US-Dollar anlegen solle, die man die kommenden 10 Jahre nicht anrühren dürfe. Fast 90.000 seiner Follower antworteten ihm. Jeder zweite von ihnen würde in Bitcoin investieren. Geschichte wiederholt sich nicht. Sagt der Volksmund. Aber sie reimt sich. Beim Blick auf die Kursgeschichte des Bitcoin, sieht es so aus, als hätte der Volksmund damit gar nicht so unrecht. Der letzte Bärenmarkt 2014-2016 zeigte ein ähnliches Bild wie der aktuelle Kurssturz. Der gleitende Mittelwert der vergangenen fast drei Jahre wurden ebenso durchbrochen wie ein wichtiger Support. Danach ging es für den Bitcoin zwar eine ganze Weile erst einmal seitwärts weiter. Doch ein nachhaltiger Anstieg über den Durchschnittswert der letzten 140 Wochen (MA140) war 2016 der Startschuss für den Bullenmarkt. Gleiches könnte sich kurz- bis mittelfristig wiederholen. Entschuldigung, „reimen“. “In einer Welt voll hinterhältiger Scheiße“ ist die Blockchain-Technologie für Edward Snowden eine riesige Chance. Eine Chance besteht ebenso, dass der Bärenmarkt bald ein Ende hat und der Bitcoin nach einer zeitweisen Seitwärtsbewegung wieder „bullig“ wird. Nicht wenige Marktexperten sind von einem nahenden Bullenmarkt überzeugt. So ist der aktuelle Fall eine Chance für langfristige Anleger. Sie können sich über einen weiteren Bärenmarkt freuen und günstig nachkaufen. Warten wir ab und behalten die Charts im Auge.

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