Bitcoin – Ist der Boden erreicht?

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Dezember 17, 2018
Bitcoin – Ist der Boden erreicht?

Der CEO der Allianz GI würde Bitcoin am liebsten gleich verbieten lassen und die Gegner der Kryptowährungen sehen schon die Blase platzen. Doch die Bullen, allen voran Thomas Lee, lässt das unbeeindruckt. Im Gegenteil: es gibt Anzeichen dafür, dass der beste Zeitpunkt für einen (Wieder-)Einstieg in Bitcoin und andere Kryptowährungen genau jetzt ist.

Positive Divergenz

Schaut man sich die Charts vom April an und vergleicht man sie mit den aktuellen Kurs Entwicklungen entdeckt man nicht wenige Ähnlichkeiten. In beiden Fällen fällt der Preis zunächst stark. Dann scheint der Kurs Unterstützung zu finden, woraufhin der Bitcoin stark ansteigt. Gleich darauf fällt der Kurs wieder unter die Trendlinie und testet diese. Danach aber bricht er nach oben aus, der Beginn für einen stetigen Anstieg.

Natürlich sind Ergebnisse aus vergangenen Charts kein Garant dafür, dass es zukünftig ebenso abläuft. Doch der MACD-Indikator (Moving Average Convergence/Divergence) zeigt eine positive Divergenz. Der MACD-Indikator ist ein Indikator für das Zusammen-/Auseinanderlaufen des gleitenden Durchschnitts.

Warten wir’s ab. Während die Bullen für die kommenden Tage davon ausgehen, dass der Bitcoin zunächst einen wichtigen Widerstand bei 3.000 Euro und dann noch einmal bei 3.150 Euro durchbrechen wird, gehen die Bären von einem weiteren Sinken bis auf 2.620 Euro aus.

Weiss Ratings: bester Zeitpunkt für den Einstieg

Wenn es nach den Analysten von Weiss Ratings geht, ist das Jahresende 2018 der ideale Zeitpunkt für einen Einstieg in Bitcoin. Auf Twitter schrieben sie Anfang der Woche: „Bitcoin hat ein derart niedriges Niveau erreicht, dass er sich zu einer der besten Kauf-Optionen entwickelt hat. Bitcoin ist als Wertspeicher gekommen, um zu bleiben. Wir sind der festen Überzeugung, dass der jetzige Zeitpunkt der beste Zeitpunkt für eine geringstmögliche spekulative Investition in eine Kryptowährung ist.“

Gründe dafür nennt Weiss Ratings gleich mit: unter anderem sorgten die kommenden Security Token Offerings für mehr Seriosität (wir berichteten ja unter anderem bereits über die Pläne der Gruppe Börse Stuttgart in Kooperation mit der solarisBANK). Gleichzeitig würden zunehmend institutionelle Investoren einsteigen.

Lee: irrationaler Markt verantwortlich für fallenden BTC Preis

Thomas Lee bleibt auch angesichts der Gegner von Kryptowährungen, die die Blase schon platzen sehen, unbeeindruckt. Der wohl bekannteste Bitcoin Bulle und führende Angestellte bei Fundstrat Global Advisors sieht die Verantwortung für den fallenden Preis von Bitcoin im aktuell irrationalen Markt.

Vor wenigen Tagen schlug Lee in einer Mitteilung an die Anleger einen fairen Wert von Bitcoin vor, der sich unter anderem an den aktiven Bitcoin Wallet Adressen, der Nutzung pro Konto und anderen Faktoren wie der inflationären Versorgung der Währung orientiert. Dieser liegt Thomas Lees Meinung nach irgendwo zwischen 13.800 und 14.800 US-Dollar.

Der aktuelle Marktwert läge deutlich über dem aktuellen Preis von rund 3.300 US-Dollar und wäre nur mit einem drastischen Rückgang der Bitcoin Wallets von rund 50 Millionen auf 17 Millionen Wallets zu rechtfertigen.

CEO der Allianz GI würde Bitcoin am liebsten verbieten

Der Cheffinanzberater der Allianz Global Investors, Mohamed El-Erian, und sein CEO, Andreas Utermann, scheinen sich nicht ganz einig zu sein. Zumindest nicht, was Bitcoin und andere Kryptowährungen angeht. Während der Cheffinanzberater sagte, unter 5.000 US-Dollar sei der Bitcoin eine gute Kauf-Option, forderte der CEO der Allianz GI die weltweiten Regulierungsbehörden zum Verbot von Kryptowährungen auf. Wie die New York Times schrieb, sei er überrascht darüber, dass die Regulierungsbehörden nicht stärker einschritten.

Neben dem Cheffinanzberater sprach sich auch der Unternehmenssprecher Christian Weishuber noch im Sommer eher positiv aus. In einem Interview verriet Weishuber, dass die Allianz GI einige Produkte in Bezug auf Krypto-Assets erforsche. Die Versicherung für Kryptowährungsspeicher würde eine große Chance sein, so Weishuber im Juli.

Adaption heißt das Zauberwort

Thomas Lee ist der festen Überzeugung: die Adaption von Kryptowährungen und Bitcoin muss weiter an Fahrt aufnehmen, damit Bitcoin und Co. zu einer universellen, allgegenwärtigen Währung werden können.

Was ebenfalls hilft sind Investitionen in die Blockchain Landschaft. So wie sie gerade von der UNICEF verkündet wurde. Der United Nations International Children’s Emergency Fund, kurz UNICEF, plant eine Investition in Höhe von 100.000 US-Dollar in insgesamt sechs Blockchain-Unternehmen. Von dieser Investition profierten werden die Unternehmen Atix Labs aus Argentinien, Onesmart und Prescrypto aus Mexiko, Statwig aus Indien, Utopixar aus Tunesien und W3 Engineers aus Bangladesch. Ziel der Investition ist es, innerhalb eines Jahres Open Source Modelle von Blockchain Anwendungen zu bauen.

Und selbst Facebook investiert in entsprechendes Know-How. Während der blaue Tech-Riese seit Anfang des Jahres Werbeanzeigen für Kryptowährungen und ICOs ablehnt, sucht das Unternehmen auf der anderen Seite aktuell nach Blockchain-Experten. Man suche „einen erfahrenen Leiter, der ein neues Produktmarketing-Team aufbaut und leitet, das sich auf die Erkundung der Möglichkeiten der Blockchain konzentriert“.

Fun Fact: Krypto Messenger

Der UPCO Messenger – ein Mix aus WhatsApp, Skype und Telegram – will ab kommendem Jahr Bitcoin Transaktionen direkt im Chat unterstützen. Damit wäre er der weltweit erste Messenger, der Blockchain und Wallet-Technologie für mobile Zahlungen ermöglicht. Auch eine Adaption, die dabei hilft, dass Kryptowährungen wie Bitcoin und Co. zu einer universellen Währung werden.

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