Bitcoin-Kurs – Mal wieder in Bewegung

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December 3, 2018
Bitcoin-Kurs – Mal wieder in Bewegung

So langsam kommt wieder Bewegung in den Bitcoin-Kurs. Lange Zeit blieb es ruhig. Doch aktuell steigt und fällt der Kurs fast täglich. Bis zu 10 Prozent Kursunterschied pro Tag sind keine Seltenheit. Bei den anderen Altcoins sieht es ähnlich aus. Doch wie geht es weiter?

Die aktuelle Entwicklung des Bitcoin Kurses – Auf und ab

Während noch vor knapp einem Monat die Marge bei Bitcoin bei knapp 100 Euro lag, ist davon jetzt nichts mehr zu spüren. Der Kurs geht rauf und direkt danach wieder nach unten. Erst letztes Wochenende noch hatte der Bitcoin-Kurs deutlich nachgelassen, nur um am Mittwoch wieder um 12 Prozent zuzulegen. Bis gestern ging es bergab, Bitcoin sank zwischenzeitlich unter 4.000 US-Dollar. Aktuell befinden wir uns wieder im Aufwärtstrend. Wer auf Charts steht, dem dürfte das Beobachten derzeit eine Menge „Spaß“ machen.

Ripple & Ethereum sinken, Litecoin steigt

Auch derzeit orientieren sich die anderen Altcoins am Urvater der Kryptowährungen. Bei den anderen Kryptowährungen sehen die Kurse ähnlich aus. Der Preis für Ripple sank im Vergleich zu letzter Woche um 14 Prozent. Ethereum fiel zwischenzeitlich sogar unter 100 Euro. Einzig Litecoin ist diese Woche teurer geworden.

NASDAQ plant Bitcoin-Futures

Und währenddessen werden bei der US-amerikanischen Börse NASDAQ – nebenbei bemerkt die zweitgrößte Börse der Welt – die Pläne zur Einführung von Bitcoin-Futures immer konkreter. Wie Bloomberg berichtet, bereite sich die Börse darauf vor, bereits im ersten Quartal des neuen Jahres Bitcoin-Futures aufzulegen. Die NASDAQ arbeite noch daran, die Bedenken der wichtigsten Regulierungsbehörden zu befriedigen, aber der Handel soll innerhalb der kommenden vier Monate starten.

Am Beispiel „BAKKT“ kann man sehen, dass große Börsen durchaus einen positiven Einfluss auf die Kurse von Kryptowährungen haben können. „BAKKT“ wurde von International Exchange (ICE) ins Leben gerufen. International Exchange ist Eigentümer der New York Stock Exchange (NYSE). „BAKKT“ bringt institutionelle Investoren mit der Kryptowelt zusammen. Dabei werden Futures aufgelegt, die mit Bitcoins gedeckt werden. Dadurch müssen Bitcoins tatsächlich gekauft werden, was zu einer Verknappung des Angebots und damit – bei konstanter Nachfrage – zu einer Stabilisierung des Kurses führt.

Fidelity nimmt weitere Kryptowährungen auf

Gleichzeitig hat auch das internationale Finanzdienstleistungsunternehmen Fidelity auf der Block FS-Konferenz in New York angekündigt, weitere Kryptowährungen in seine Plattform aufzunehmen. Bei mehr als 13.000 institutionellen Kunden sei die Nachfrage nach weiteren Kryptowährungen groß, so Tom Jessop, CEO von Fidelity.

Ins Detail wollte Jessop nicht gehen. Doch der Hinweis, dass „es eine Nachfrage nach den nächsten vier bis fünf im Rang der Marktkapitalisierung“ gebe, lässt den Schluss zu, dass Ripple, Bitcoin Cash, Stellar, EOS und Litecoin schon bald Teil des Fidelity Digital Assets werden könnten.

Wie geht es weiter?

Chart-Analysten sehen beim Bitcoin-Kurs nach dem positiven Durchbruch der letzten Woche eine deutliche Widerstandslinie bei etwa 3.850 Euro, während eine Unterstützungslinie bei etwa 3.650 Euro gezogen werden kann. Die Frage, die sich nicht nur die Analysten jetzt stellen: welche dieser beiden Linien wird Bitcoin denn nun als Nächstes durchbrechen? Aktuell sieht es danach aus, als würde der Kurs die Widerstandslinie zumindest kratzen, wenn nicht vielleicht sogar durchbrechen. Noch ist das Wochenende nicht vorbei. Warten wir ab, was der Sonntag bringt.

Zeit zum Kaufen?

In den Markt ist wieder Bewegung gekommen. Er ist und bleibt aber hochvolatil. Alte Börsianer freut es. Ihr Leitspruch: wenn der Markt in Bewegung ist, ist das ein gutes Zeichen. Denn es zeigt, dass der Markt lebt. Doch nicht jeder ist hocherfreut angesichts der hohen Volatilität. Sie bietet Chancen, aber eben auch große Risiken. Bis zum totalen Verlust.

Die Charts der letzten drei bis vier Tage könnten das Gefühl wecken, dass wir am Ende der Baisse ankommen sind. Nicht nur bei Bitcoin. Mitte der Woche waren so ziemlich alle Kryptowährungen im Aufschwung. Ist jetzt also der richtige Zeitpunkt, um in Kryptowährungen zu investieren oder nachzukaufen?

Einen Anhaltspunkt, dass die Nachfrage nach Bitcoin und anderen Kryptowährungen zukünftig weiter steigen wird, liefert uns die NASDAQ. Die zweitgrößte Börse der Welt würde wohl kaum Bitcoin-Futures auflegen wollen, wenn sie nicht fest davon überzeugt wäre, daran zu verdienen. Gleiches gilt für Fidelity. Der internationale Finanzdienstleister spricht von 13.000 institutionellen Kunden, denen es nicht mehr nur nach Bitcoin und Ethereum dürstet. Nein, Fidelity plant weitere vier bis fünf Kryptowährungen in seine Plattform aufzunehmen.

Und dann gibt es da noch Google Trends. Hier zeigt sich ein deutlicher Anstieg bei der Nachfrage nach Informationen zu Bitcoin. Sie erreichte jüngst dasselbe Level wie im April 2018 und 17% des Volumens kurz vor dem Höchststand im vergangenen Dezember.

Nun kann Google Trends natürlich keine Kurse vorhersagen. Doch nicht zum ersten Mal wird ein steigendes Suchvolumen in Verbindung mit dem Bitcoin-Kurs gebracht. Willy Woo von woobull.com hatte bereits im März 2017 darüber geschrieben, dass bei steigendem Suchvolumen die Chance größer ist, dass der Bitcoin-Kurs steigt. Er empfahl sogar, Bitcoin zu kaufen, wenn die Suchanfragen mehr werden. Gleichzeitig gab er aber auch die Empfehlung, Bitcoin zu verkaufen, wenn es zu viele Suchanfragen werden.

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