Bitcoin-Kurs Prognose – Wohin geht die Reise?

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Dezember 4, 2018
Bitcoin-Kurs Prognose – Wohin geht die Reise?

Bitcoin: 1.000 oder 1.000.000 US-Dollar?

Nach wie vor ist der gesamte Markt der Kryptowährungen auf Talfahrt. Bitcoin – vor einem Jahr noch bei 20.000 US-Dollar – ist mittlerweile auf unter 4.000 US-Dollar gefallen. Analysten wie Anleger fragen sich: geht es weiter abwärts oder kommt bald die Kehrtwende? Wohin geht die Reise 2019?

Fällt der Kurs unter 1.000 US-Dollar?

Vom Allzeithoch von 20.000 US-Dollar auf unter 4.000 US-Dollar. Das alleine war schon eine rasante Talfahrt. Doch was wäre, wenn hier noch lange nicht Schluss wäre? Was, wenn die Talfahrt noch weiter geht und erst endet, wenn der Kurs nur noch dreistellig ist? Bei YouTube jedenfalls häufen sich die Videos, die das weitere Abrutschen des Bitcoin-Kurses unter die 1.000-US-Dollar-Grenze heraufbeschwören.

Den anderen Altcoins geht es nicht besser. Der Bitcoin-Kurs wirkt wie ein Magnet und reißt alle Kryptowährungen mit hinunter. Auch sie befinden sich auf Talfahrt und könnten bei einem weiter fallenden Bitcoin-Kurs ebenfalls ins Bodenlose abrutschen.

Langfristige Anleger sehen positiv in die Zukunft

Trotz des Abwärtstrends, eine wirkliche Abwärtsspirale bleibt aus. In der Regel führt ein derartiger Preisverfall zu Panikverkäufen bei den Anlegern. Die Abwärtsspirale kommt meist erst sehr spät zum Stoppen. Doch der Markt der Kryptowährungen ist volatil, die (meisten) Anleger sind starke Schwankungen gewohnt.

Tatsächlich blicken die meisten Anleger langfristig eher positiv in die Zukunft. Die Blockchain sehen sie als „the next big thing“. Ähnlich einschneidend wie seinerzeit die Erfindung des Internets. Damit konnte zunächst auch kaum jemand etwas anfangen. Doch als die breite Masse das Internet zu nutzen begann, wurden die Möglichkeiten erst so richtig sichtbar. Langfristig orientierte Anleger setzen ähnliche Hoffnung in die Blockchain-Technologie. Wenn sie es erst in den Mainstream-Markt geschafft hat, sind die Anwendungsmöglichkeiten schier grenzenlos.

Oder steigt der Kurs auf 1.000.000 US-Dollar?

John McAfee, Unternehmer und Gründer der McAfee-Antiviren-Software, ist ein bekennender Fan von Kryptowährungen im Allgemeinen bzw. Bitcoin im Speziellen. Dem einen oder anderen ist er sicherlich spätestens im Sommer 2017 aufgefallen, als er sein bestes Stück darauf verwettete, dass der Bitcoin Kurs bis Ende 2020 auf eine halbe Million US-Dollar steige. Diese Prognose korrigierte er im November 2017. Als er Bitcoin bis Ende 2020 mit 500.000 US-Dollar prognostizierte, verwendete er ein Modell, das Ende 2017 mit 5.000 US-Dollar rechnete. BTC habe sich viel schneller als seine Modellannahmen beschleunigt und er gehe jetzt davon aus, dass Bitcoin bis Ende 2020 bei 1 Million US-Dollar liegen wird. „I will still eat my dick if wrong.“ Er werde aber trotzdem sein bestes Stück essen, wenn er falsch liegt. Wir wissen auch nicht, was er für eine Obsession hat, aber wir hoffen das Beste für ihn.

Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos sagte im Januar 2018 Jeet Singh, seines Zeichens Portfoliomanager für Kryptowährungen, vorher, dass Bitcoin bis auf 50.000 US-Dollar klettere. Große Preisschwankungen seien seiner Meinung nach für den noch jungen Markt der Kryptowährungen ganz normal.

Auch Anthony Pompliano, Gründer von Morgan Creek Digital Assets, prophezeite einen Kurs von 50.000 US-Dollar. Allerdings zunächst bereits für Ende 2018. Seine Annahme korrigierte er im August diesen Jahres: „I’m still very bullish, but it may take longer than anticipated.“ („Ich bin immer noch sehr bullish, aber es kann länger dauern als erwartet.“) Er geht davon aus, dass es bis zum dritten Quartal 2019 dauern könnte.

Von „nur“ 15.000 US-Dollar geht Thomas Lee aus. Der Co-Founder von Fundstrat Global Advisors ist der Meinung, dass der aufgekommene Pessimismus weitaus schlimmer ist, als die wirklichen fundamentalen Auswirkungen. Lee ist optimistisch, dass das institutionelle Engagement die Preise bis Ende dieses Jahres stützt. Der Markteintritt von ICE, das von Starbucks und Microsoft unterstützte „BAKKT“ und Fidelity ist „Teil einer umfassenderen Schaffung von Infrastruktur, die für das institutionelle Engagement notwendig ist“, sagte er gegenüber CNBC.

Nicht überall ist Bärenmarkt angesagt

Der Bitcoin-Kurs fällt auf der ganzen Welt. Auf der ganzen Welt? Nein, nicht überall. Denn in Venezuela zeigt sich der Bitcoin-Markt bullish. Wie Daten von Coin Dance zeigen, konnte am 01. Dezember sogar ein Rekordhoch beim Trading-Volumen von Bitcoin erzielt werden. Insgesamt wechselten alleine auf Localbitcoins über 1.280 BTC den Besitzer.

Grund für den Bullenmarkt in Venezuela ist die wirtschaftliche Krise, mit der das Land unter Präsident Maduro zu kämpfen hat. Nachdem der Präsident am 30. September den Mindestlohn um 150 Prozent anhob, wurde am 01. Dezember die landeseigene Währung um 40 Prozent entwertet. In einem Land, in dem die Inflationsrate bei fast 200.000 Prozent liegt, versucht jeder sein frisch verdientes Geld so schnell wie möglich in Waren zu tauschen, bevor es wenige Stunden später nichts mehr wert ist. Oder eben in Bitcoin anzulegen.

Regulierungen könnten Abwärtstrend stoppen

Vor allem institutionelle Anleger, die im Interesse ihrer Kunden handeln müssen, sind in diesem noch relativ jungen und unreifen Markt sehr zurückhaltend. Regulierungen könnten für Stabilität und Haftungspflichten und so für mehr Vertrauen und einen erhöhten Kapitalzufluss sorgen. Dass Regulierungen Fragen die grundlegenden Werte der Kryptowährungen betreffend aufwerfen, steht allerdings auf einem anderen Blatt.

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