Blockchain – Was da kommt, ist revolutionär

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Februar 23, 2019
Blockchain – Was da kommt, ist revolutionär

Während die Südafrikaner den Krypto Handel vorerst nur regulieren möchten, wird in Indien sogar mit Löschung des Kontos gedroht. Hierzulande schreitet das Thema Blockchain nur zaghaft voran, während die Nachbarn aus der Schweiz über 100 Millionen US-Dollar alleine für ein Krypto Startup einsammeln. Auch wenn es vordergründig um Kryptowährungen geht, geht es im Detail immer auch um die Technologie dahinter: die Blockchain.

Und was da kommt, ist revolutionär. Das zumindest sagen Unternehmen in Deutschland. Eine Umfrage des Branchenverbands Bitkom zeigt, dass die deutsche Wirtschaft durchaus hohe Erwartungen an die Blockchain Technologie hat.

Blockchain so revolutionär wie einst das Internet

Blockchain, Künstliche Intelligenz (KI) und das Internet of Things (IoT) – dies sind die drei Themen, die IT-Experten zufolge die größten Potenziale mit sich bringen. 15 Prozent gehen sogar davon aus, dass die Blockchain Technologie eine ebenso große Veränderung mit sich bringt wie einst die Einführung des Internets. Befragt man nur große Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern, liegt diese Zahl sogar noch höher: jedes dritte Unternehmen dieser Größenordnung glaubt, dass die Blockchain Technologie derart revolutionär sein wird.

Auch wenn alltagstaugliche Lösungen noch Mangelware seien, täte jedes Unternehmen gut daran, sich bereits frühzeitig mit den Möglichkeiten, die die Blockchain Technologie für das eigene Geschäftsmodell böte, zu beschäftigen, so Bitkom-Präsident Achim Berg.

Deutschland in Sachen Blockchain abgeschlagen

Gleichzeitig gab bei der Bitkom Umfrage jedes zehnte Unternehmen an, dass Deutschland im Vergleich mit anderen Ländern in Sachen Blockchain Technologie abgeschlagen sei. Knapp die Hälfte der befragten Unternehmen sieht Deutschland sogar auf den letzten Plätzen. In einem Punkt sind sich alle Unternehmen einig: einen führenden Platz hat Deutschland in Sachen Blockchain Technologie keinesfalls inne.

Ein Blick zum Nachbarn

Das Bankwesen in der Schweiz hat große Tradition und zählt zu den bedeutendsten der Welt. Da wundert es erst einmal nicht, dass die weltweit erste Bank für Kryptowährungen ihren Sitz in der Schweiz, genauer gesagt im Crypto Valley Zug, hat.

Und auch darüber hinaus ist die Schweiz in Sachen Kryptomarkt Europas Vorzeigeland. Wenn es nach Lorenz Furrer geht soll die Schweiz zur „Krypto-Nation“ werden. Seine Ende 2018 gestartete Agentur Narwal Blockchain PR hat ihren Sitz ebenfalls im Crypto Valley Zug. Furrer glaubt, dass das Crypto Valley schon bald mit dem Silicon Valley in den USA verglichen wird. Mit seiner Agentur Narwal Blockchain PR will er alles daran setzen, dass es bei der weltweiten Führung in Sachen Blockchain bleibt.

Das unabhängige Magazin Fonds Professionell Online führt Zug übrigens unter den TOP 10 der Krypto-freundlichsten Orten der Weltweit. Womit sich das Crypto Valley Zug neben Städten wie Berlin, San Francisco oder Tokio einreiht.

Schweiz führend in Sachen Blockchain

Die erste „private Blockchain“ der Schweiz entsteht derzeit in Zusammenarbeit zwischen der Schweizerischen Post und Swisscom. Beide Unternehmen verbinden dazu ihre bestehenden privaten Infrastrukturen.
Die so entstehende Infrastruktur soll zukünftig auch anderen Unternehmen in der Schweiz zur Verfügung stehen. Allerdings bleiben die Daten vollständig in der Schweiz. Somit ist auch sicher gestellt, dass die Infrastruktur den hohen Sicherheitsanforderungen der Banken gerecht wird.

„Die Schweiz unternimmt viel, um technologische Zukunftsfelder strategisch zu besetzen du dortigen Unternehmen im globalen Wettbewerb beste Voraussetzungen zu schaffen.“, so Claudia Jehle, Leiterin der Investitionsförderung des Swiss Business Hub Germany.
Neben Künstlicher Intelligenz (KI) und Robotics sei die Blockchain Technologie eine Schlüsseltechnologie, so Jehle weiter. Beim Internet of Things (IoT) ginge es neben Geschwindigkeit und Effizienz eben auch um Vertrauen. Und bei Prozessen autonomer Maschinen, sofern sie denn auf verifizierte Informationen angewiesen sind, die nicht von außen manipuliert werden dürften, seien ohne die Blockchain Technologie erst gar nicht möglich.

„Präzise wie ein Schweizer Uhrwerk“ – dieser Weisheit folgend, unternimmt die Schweiz alles, um Forschung und Entwicklung zu unterstützen. Banken und Versicherungen sind nicht erst seit Aufkommen der Kryptowährungen führend in der Einführung und Weiterentwicklung der Blockchain Technologie.

Auch wenn Berlin ebenfalls zu den TOP 10 der Krypto-freundlichsten Städten gehört. Deutschland hinkt dem Nachbarn Schweiz deutlich hinterher. Dennoch kein Grund für Missmut, hat doch eine Studie der Jobsuchmaschine adzuna.com herausgefunden, dass wir in Sachen Jobs mit Blockchain-Bezug gar nicht so schlecht da stehen.

Bei der Überprüfung von insgesamt fast 350 Millionen LinkedIn Profilen kam heraus, dass circa 0,15 Prozent der Berufstätigen hier bei uns in Deutschland in der Blockchain-Branche tätig sind. Damit landen wir hinter den Niederlanden und Österreich auf Platz drei. Im internationalen Vergleich wohlgemerkt. Die USA ist hingegen in Sachen Blockchain-Experten absolutes Entwicklungsland. Gerade mal 0,06 Prozent der Erwerbstätigen verfügen über Kenntnisse was Blockchain, Kryptowährungen & Co. angeht.
Ob so revolutionär wie einst das Internet oder nur „ein bisschen revolutionär“. Was sicher ist: Unternehmen sollten sich bereits jetzt mit den Einsatzmöglichkeiten beschäftigen und nicht erst, wenn es zu spät für Innovationen ist.

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