G20 Gipfel – Kryptowährungen wie Bitcoin sollen nach FATF-Standard reguliert werden

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Dezember 13, 2018
G20 Gipfel – Kryptowährungen wie Bitcoin sollen nach FATF-Standard reguliert werden

Anfang des Monats einigten sich die G20-Staaten auf ihrem Gipfel in Argentinien auf eine Regelung von Kryptowährungen nach den Standards der Financial Action Task Force (FATF). Eine entsprechende gemeinsame Erklärung wurde am 01. Dezember von allen G20-Staaten unterzeichnet.

Die 1989 gegründete FATF ist das wichtigste Gremium auf internationaler Ebene im Kampf gegen Geldwäsche, Finanzierung von Terrorismus und Proliferationsfinanzierung. Die Standards der FATF entfalten zwar als nicht unmittelbar bindendes Recht keine unmittelbare Wirkung, sie werden dennoch von mehr als 170 Ländern als bindend anerkannt.

„Notwendige Reformen“ seien angesichts der rasanten Digitalisierung der Weltwirtschaft erforderlich. Und so einigten sich die G20-Staaten nun darauf, „weiterhin zusammenzuarbeiten, um eine konsensbasierte Lösung für die Auswirkungen der Digitalisierung der Wirtschaft auf das internationale Steuersytem mit einer Aktualisierung im Jahr 2019 und einem Abschlussbericht im Jahr 2020 zu finden.“

Bitcoin 2020 bei 333.000 US-Dollar?

Zur gleichen Zeit twitterte Bobby Lee während des G20-Gipfels über den richtigen Zeitpunkt, Bitcoin zu kaufen, welche Fehler die meisten machen und wohin sich der Kurs seiner Meinung nach bis 2020 entwickeln wird. Bobby Lee ist einer der wohl bekanntesten Personen der Blockchain-Welt. Sein Bruder Charlie Lee ist der Gründer der Kryptowährung Litecoin, er selbst Co-Founder von BTCChina.
Lee ist keinesfalls enttäuscht vom derzeitigen Crash. Im Gegenteil: seiner Meinung nach ein guter Zeitpunkt, um nachzukaufen oder einzusteigen. Zumindest, wenn man langfristig denkt. Wenn es nach Lee geht, steigt der Kurs bis 2020 auf 333.000 US-Dollar, bevor er dann bis 2023 wieder auf 41.000 US-Dollar fällt.

Bitcoin Akzeptanz steigt weltweit

Währenddessen steigt die Akzeptanz der Kryptowährungen weltweit. So hat Hungry.dk in Dänemark kürzlich Bitcoin erneut als Zahlungsmittel aufgenommen. Hungry.dk ist ein dänischer Zulieferer für mehr als 1.500 Restaurants und Großhändler und hatte bereits früher Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptiert. Im vergangenen Jahr dauerten die Transaktionen allerdings auf Grund eines Staus in der Bitcoin Blockchain erheblich länger, was zu steigenden Kosten führte. Bitcoin wurde deshalb kurzfristig entfernt. Diese Probleme wurden inzwischen behoben und so hat sich Hungry.dk nun wieder dazu entschlossen, Bitcoin erneut als Zahlungsmittel in all ihren mehr als 1.500 Restaurants aufzunehmen.
Hungry.dk ist nicht allein. Wie eine Untersuchung von Larry Cermak, dem leitenden Analyst bei „The Block“, zeigt, gibt es weltweit über 13.000 Bitcoin-Akzeptanz-Stellen. Mehr als jede Vierte (26,6%) befindet sich dabei in den USA. Aber auch in Deutschland sind mit 4,1 Prozent bereits weit mehr als 500 Bitcoin-Akzeptanz-Stellen vorhanden.

Auch die solarisBANK trägt zur steigenden Akzeptanz bei

Am 12. Dezember gab es gleich zwei großartige Neuigkeiten von der solarisBANK. Zum einen unterstützt die solarisBANK zukünftig die Gruppe Börse Stuttgart als Technologie- und Banking-Partner in Sachen Infrastruktur für digitale Assets. Zum anderen war dieser Tag gleichzeitig Startschuss für die Bitwala GmbH – sie bietet ab sofort in Kooperation mit der solarisBANK ein Blockchain-Konto an, Krypto Debitkarte inklusive.

Mit beidem wird die solarisBANK deutlich zur steigenden Akzeptanz von Kryptowährungen wie Bitcoin beitragen. Bereits im ersten Halbjahr 2019 soll ein Handelsplatz für Kryptowährungen an der Börse Stuttgart starten, den die Gruppe Börse Stuttgart gemeinsam mit der solarisBANK entwickelt. Für Alexander Höptner, CEO der Boerse Stuttgart GmbH, ist die solarisBANK ein „klasse Partner“. Durch die Blockchain Factory der solarisBANK würde der Handel mit Kryptowährungen und Token „auf ein neues Level gehoben“. Der neu entstehende Handelsplatz für etablierte Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum steht dann sowohl privaten als auch institutionellen Investoren offen.

SEPA- und Krypto-Transaktionen mit einem Konto abwickeln – das kann man fortan. Die ersten 40.000 registrierten Nutzer gibt es bereits.

Das neue Blockchain-Konto kombiniert den Handel mit Kryptowährungen mit den Vorzügen eines gewöhnlichen Girokontos. Inklusive Debitkarte versteht sich. Konto und Karte sind kostenlos, für Krypto-Transaktionen fallen Gebühren in Höhe von 1 Prozent an. Einlagen bis 100.000 sind gesetzlich abgesichert.

TOP Frage bei Google Trends: „Was ist Bitcoin?“

Dass die Akzeptanz von Kryptowährungen als Zahlungsmittel immer weiter ansteigt hängt natürlich unmittelbar mit dem wachsenden Interesse der Menschen weltweit zusammen. Mit Google Trends liefert die Suchmaschine aus dem Hause Google jährlich einen Rückblick und Bericht auf die am meisten gesuchten Suchwörter und –phrasen. 2017 war „Bitcoin“ einer der am meisten gesuchten Begriffe bei Google. Kein Wunder, bei der Kursrallye.

Doch auch im derzeitigen Bärenmarkt bleibt das Interesse an der Kryptowährung nahezu ungebrochen. Zwar wurde in diesem Jahr weniger nach „Bitcoin“ gegoogelt. Dafür gehörte aber die Suchphrase „Was ist Bitcoin?“ zu den TOP 10 der Suchanfragen der Kategorie „Was ist…?“ bei Google.

In den USA und in Großbritannien übersteigt die Frage sogar Fragen nach dem Nachnamen von Prinz Harry, dem Brexit Deal oder Fortnite. Am häufigsten kam die Suchphrase „Was ist Bitcoin?“ aus Nigeria, Ghana, Südafrika, Australien und den USA. Des Weiteren wurde häufig nach Informationen zu Ethereum und Hard Forks gesucht.

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