Totgeglaubte leben länger – Geht es bei Bitcoin & Co. 2019 wieder bergauf?

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Dezember 19, 2018
Totgeglaubte leben länger – Geht es bei Bitcoin & Co. 2019 wieder bergauf?

Bereits von einem Bullenmarkt zu sprechen wäre vermessen. Doch die ersten Tage der Woche verliefen nicht nur für Bitcoin vielversprechend. Im Prinzip leuchten bei fast sämtlichen TOP 100 der Kryptowährungen grüne Lämpchen. Gute Vorzeichen für ein besseres Jahr 2019?

Guter Wochenstart nicht nur für Bitcoin

Die Woche fing gut an. Bitcoin stieg binnen eines Tages um 5 Prozent. Es wird vermutet, dass insbesondere Nachfrage aus Japan und Hongkong dafür sorgte, dass es bergauf ging. Auch andere Kryptowährungen legten einen guten Wochenstart hin. So kletterte der Kurs innerhalb der ersten 24 Stunden der Woche für Ripple erst um 4,5 Prozent, während Ether 4,3 Prozent und Stellar ebenfalls 5 Prozent zulegte. EOS schaffte sogar einen zweistelligen Zuwachs: die noch junge Kryptowährung, die im Sommer erst ihren ersten Geburtstag feierte, machte einen Kurssprung um 11 Prozent.

Bei Bitcoin ist die unterstützende Linie bei 3.000 US-Dollar enorm wichtig. Oder so euphorisch ausgedrückt wie es Mati Greenspan von eToro tat: „Die Unterstützung bei 3.000 US-Dollar spielte beim Bullenlauf 2017 schon eine wichtige Rolle. Letztes Jahr dauerte es fast zwei Monate, bis sie durchbrochen wurde.“

Bitcoin ist tot – mal wieder

Auf der anderen Seite vergeht kaum eine Woche, in der nicht Bitcoin oder die gesamte Industrie der Kryptowährungen von irgendeinem Medium für tot erklärt werden. Insgesamt über 300 Mal wurde Bitcoin in den letzten zehn Jahren für tot erklärt. Für uns sieht die Kryptowährung allerdings noch immer verdammt lebendig aus.

Zu dem gleichen Entschluss kommen übrigens auch die Wissenschaftler der Cambridge Universität. Die „2nd Global Cryptoasset Benchmarking Study“ aus Dezember 2018 hält Bitcoin ebenfalls für quicklebendig. Das Experten-Team um Michel Rauchs, Leiter „Kryptowährungen und Blockchain“ am Cambridge Center für alternative Finanzen, kommt zu dem Ergebnis, dass die Medien mit ihren Schlagzeilen vom Tod der Kryptowährung „stark übertrieben“ haben. Immerhin hat sich die Zahl der Nutzer alleine in den ersten drei Quartalen des aktuellen Jahres verdoppelt. In der Cambridge Studie heißt es weiter: „Auch wenn die Blase 2017 die größte in der Bitcoin Geschichte war. Die Marktkapitalisierung sowohl von Bitcoin als auch des Kryptoasset-Ökosystems übersteigt noch immer die Niveaus von vor Beginn der Blase.“

Hoffen auf institutionelle Investoren

Adaption ist das große Stichwort. Institutionelle Investoren ein weiteres großes Stichwort. Die schlechte Jahresperformance von Bitcoin und anderer Krptowährungen ließ Analysten, Investoren und Trader ex aequo darüber nachdenken, welche Ideen es braucht, um den Märkten neuen Auftrieb zu geben.

Die einen setzen darauf, dass es in drei bis fünf Jahren völlig normal sein wird, dass wir in ein Restaurant essen gehen und unsere Rechnung am Ende mit Bitcoin begleichen. Breit gefächerte Adaption ist hier das große Stichwort.
Die anderen setzen ihre ganze Hoffnung in institutionelle Investoren. Bakkt, Fidelity und ähnliche Krypto-Produkte werden den nächsten Aufwärtstrend automatisch herbeiführen.

Apropos Adaption: Facebooks Krpto-Pläne

Wir hatten es im letzten Artikel ja schon angerissen. Facebook ist gerade auf der Suche nach Blockchain Experten. Obwohl bis vor kurzem noch strikt gegen Werbeanzeigen für Kryptowährungen und ICOs vorgegangen wurde, ist Facebook derzeit auf der Suche nach Personal mit Expertise in eben diesem Bereich. Gesucht wird „ein erfahrene Leiter, der ein neues Produktmarketing-Team aufbaut und leitet, das sich auf die Erkundung der Möglichkeiten der Blockchain konzentriert“. Hört hört. Steigt Facebook etwa in den Markt der Kryptowährungen ein und bringt seine eigene Coin?

So oder so, der Konzern scheint sich mehr und mehr dem Thema Kryptowährung und Blockchain zu öffnen. Es gibt schon jetzt ein wachsendes Team aus Experten, die sich mit der Blockchain auseinander setzen. Zudem wurde im vergangenen Monat die Möglichkeit geschaffen, Litecoin via Messenger zu versenden. So oder so – Facebook verfügt über genügend Geld und Know-How. Ob eine eigene Kryptowährung kommt oder ob vielleicht die Übernahme eines interessanten Start-ups sinnvoller ist, das wird sich noch zeigen müssen.

Totalverlust eher unwahrscheinlich

Adaption hin, Adaption her. Klar sind die Bullen auch während eines Bärenmarktes optimistisch, dass der Kurs wieder steigen wird. Doch sehen wir es mal realistisch. Die Cambridge Studie hat gezeigt, dass Bitcoin und andere Kryptowährungen alles andere als tot sind. Bitcoin blickt derzeit auf die größte Marktkapitalisierung seit Januar 2017 – also noch vor der Blase.

Andreas Antonopoulos, britisch-griechischer Verfechter des Bitcoin und Autor von Büchern wie „The internet of money“ oder „Mastering Bitcoin“, sieht kein Risiko eines kompletten Ausfalls der Währung. Wie er jetzt via YouTube Video verkündete, hält der „Certified Bitcoin Professional“ den Algorithmus der Bitcoin Blockchain für perfekt. Von der Untergangsstimmung, die selbst in Fachmedien zu Kryptowährungen und Blockchain vorherrscht, will Andreas Antonopoulos nichts wissen. Er ist überzeugt, dass es keine Todesspirale mit Totalausfall geben wird. Antonopoulos hält auch den hohen Aufwand für das Mining der Kryptowährung für optimal.

Wie 2018 endet und wie 2019 beginnen wird, steht derzeit noch in den Sternen. Niemand kann wirklich zuverlässig vorhersagen, wohin die Reise bei Bitcoin und Co. geht. Doch es mehren sich die Vorzeichen, dass 2019 besser wird als 2018.

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