Trump Tweet über Bitcoin ist laut Coinbase CEO „ein Meilenstein“

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September 2, 2019
Trump Tweet über Bitcoin ist laut Coinbase CEO „ein Meilenstein“

Trump hat es endlich getan! Lange Zeit hat der twitternde Präsident aus den USA es vermieden, irgendeine Stellungnahme zum Thema Bitcoin und Krytowährungen abzugeben. Seit Mitte Juli aber hat er sein Schweigen gebrochen. Und dabei hat Trump keinen Hehl daraus gemacht, dass er nichts von Bitcoin und anderen Kryptowährungen hält. Aus seiner Sicht sind Kryptowährungen zu volatil. Zudem fusst deren Wert auf keiner Basis. Hinzu kommt, dass er für unregulierte Währungen die Gefahr der kriminellen Nutzung für Drogengeschäfte und Geldwäsche sieht. Soweit ist die Haltung des Präsidenten nicht überraschend und die Argumente für oder gegen Bitcoin auch nicht wirklich neu.

Interessant ist aber, dass es der Bitcoin bisher nicht in seine Tweets geschafft hat und nunmehr offensichtlich für ihn von Bedeutung geworden ist. Das könnte zum einen mit den Plänen von Facebook zu Libra zu tun haben – zum anderen aber auch mit dem zunehmenden Einfluss, den Kryptowährungen zwischenzeitlich einnehmen. Deshalb war es auch nicht überraschend, dass die Kryptogemeinde unmittelbar reagiert hat. Der CEO von Coinbase – Brian Armstrong – sieht es als Erfolg. Denn immerhin kommt es einem Ritterschlag gleich wenn der Präsident etwas auf dem Radar hat. Armstrong spricht dabei von einem Vier-Phasen-Modell:
– erst die Ignoranz
– dann wird man ausgelacht
– dann bekämpft
– und schließlich gewinnen die, die man eigentlich ignorieren wollte.

Armstrong sieht die Kryptowährungen auch vor dem Hintergrund des Tweets in Stufe 3 angekommen. Und da Trump gerne in die Offensive geht und sich als Kämpfer für die Urkonservativen in Amerika betrachtet, spricht vieles für die Theorie von Armstrong. So gesehen hat der Präsident mit seiner medialen Aufmerksamkeitsoffensive alles für die Bicoin-Gemeinde richtig gemacht. Denn immerhin generiert jede Meldung aus dem Kanal von Trump eine große mediale Aufmerksamkeit. Dass diese Meldung darüber hinaus auch dem Bitcoin nicht geschadet hat, zeigt die Kursentwicklung am Tage der Veröffentlichung. Dieser zeigte sich stabil und stieg um gerade mal ein Prozent an. Nicht wenige sehen aber auch ein Problem mit den aktuellen Tweets. So könnte trotz – oder gerade wegen der schlechten Presse seitens Trump – ein neuer Hype entstehen. Denn immerhin polarisiert der Präsident und sorgt bei vielen für eine Art Gegenreaktion und eine deutlich stärke Nachfrage nach Kryptowährungen.
Weitere Antworttweets gingen auf die Argumente des Präsidenten ein. So stellten einige die Aussage in Frage, dass Kryptocurrencies Drogengeschäfte vereinfachen würden. Tatsächlich ist Bargeld gegenüber Kryptowährungen 100% anonym und seine Spur lässt sich in keiner Weise mehr nachvollziehen. Ein Umstand, den es so bei Bitcoin und Co nicht gibt. Immerhin ist jede Transaktion unveränderlich in der Blockchain abgelegt.
Auch auf die Frage nach der Volaltilität der Währung haben einige eine Antwort parat. So ist der Dollar ebenfalls seit Jahrzehnten nicht mehr durch Gold gedeckt und der Wert ergibt sich aus Angebot und Nachfrage. Ähnlich verhält es sich dabei bei Kryptowährungen. Und der Wert einer Währung bemisst sich u.a. auch danach, welches Vertrauen Anleger dieser Währung in den nächsten Jahren und Jahrzehnten entgegenbringen wollen. So gesehen ist auch der Dollar nicht vor Spekulationsverlusten sicher, insbesondere vor einer unsicheren Administration und dem Präsidenten Trump.

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