Von einer Superlative zur nächsten – TOP 3 der weltweit größten Mining Farmen

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November 28, 2018
Von einer Superlative zur nächsten – TOP 3 der weltweit größten Mining Farmen

Den Stein – respektive den Block – brachte Satoshi Nakamoto ins Rollen, als er im Jahr 2009 den ersten Block im Bitcoin-Netzwerk generierte. Seitdem sprießt eine Mining-Farm nach der anderen aus dem Boden. Eine größer als die andere. Eine ganze Mining-Industrie ist entstanden. Verteilt auf mittlerweile 114 Länder. Wir werfen einen Blick auf die größten Mining-Farmen der Welt.

Bis zu zwei Drittel für Energiekosten
Blockchain.info hat den Markt analysiert und kommt auf eine Gesamtprofitabilität von rund 3,5 Milliarden Euro alleine in 2017. Das Mining-Equipment noch gar nicht mit eingerechnet. Und obwohl bereits 80% der Bitcoins geschürft wurden, wird das Angebot wohl erst 2140 erschöpft sein. Der Grund: die Berechnungen, die für die Herstellung von Kryptowährungen wie Bitcoin benötigt werden, werden immer komplexer. Der Prozess dauert immer länger und das Mining frisst Energie satt. Bis zu zwei Drittel des Gewinns aus dem Mining gehen schlimmstenfalls für die Energiekosten drauf.

Das „digitale Fieber“ lockt dennoch
Die Marge wird immer kleiner, das Mining immer komplexer. Und dennoch kommen täglich neue Miner hinzu. Kein Wunder, locken doch für Transaktionsbestätigungen immer noch fast 5 Millionen Euro. Pro Tag wohlgemerkt.
Während auf der einen Seite alleine drei Millionen Grafikkarten bereits vor Ankunft in den Geschäften an Miner verkauft wurden, wächst auch auf der industriellen Seite das Interesse. Weltweit entstehen riesige Anlagen. Überall wachsen Abertausende von Grafikkarten zu Farmen mit Peta-Hash-Kapazitäten zusammen.

Farmen in Höhlen und im Weltall
Die immer komplexer werdenden Berechnungen und die dadurch steigenden Energiekosten lassen große Anbieter kreativ werden. Auf der Suche nach immer ausgefalleneren Techniken zur Senkung der Energiekosten und zur Produktivitätssteigerung begibt sich zum Beispiel Ice Rock Mining, ein Projekt der Woodland Networks L.P. aus Nordirland, in Kasachstan ins Unterirdische. Im Herbst 2017 startete der Vorverkauf, Anfang Oktober 2018 dann das weltweit erste „Gruben-Mining“.

Andere wiederum begeben sich in die genau entgegen gesetzte Richtung. Im Mai 2018 schrieb der „Space Miner One“ Geschichte. In der Stratosphäre, 30 Kilometer über der Erdoberfläche, wurden Transaktionen bestätigt und Bitcoin abgebaut. CEO Pranas Slušnys ist überzeugt, dass Bitcoin bzw. Kryptowährungen im Allgemeinen und die revolutionäre Blockchain-Technologie die Zukunft sind und bekräftigt dies mit „And with this new technology, the sky’s the limit.“ („Und mit dieser neuen Technologie ist der Himmel die Grenze.“)

Auf die Größe kommt es an
Für BBC Future hat der Journalist Danny Vincent 2016 mal in einer riesigen chinesischen Bitcoin-Mine übernachtet. Das war Voraussetzung dafür, dass er sie überhaupt betreten und mit den Arbeitern sprechen durfte.

Während sich kleine Miner wegen der zunehmenden Komplexität und sinkenden Preise immer mehr zurückziehen, ziehen immer mehr große Mining-Unternehmen in leer stehende Fabriken und Hangars.

Im Frühjahr 2018 führte das Unternehmen EliteFixtures eine Studie durch, die die Stromkosten in mehr als 100 Ländern betrachtete. Deutschland landete auf Platz 9. Hierzulande müssen Miner über 14.000 US-Dollar für das Abbauen eines Bitcoin hinblättern. Beim aktuellen Kurs kein Vergnügen.

Doch in anderen Ländern sind die Energiekosten weitaus „Miner-freundlicher“ und so stehen die größten Mining-Farmen eben auch nicht bei uns in Deutschland, sondern in China, Island, Nordamerika oder Paraguay.

Das sind 3 der weltweit größten Mining-Farmen
Dave Carlson begann mit einer ganz gewöhnlichen Grafikkarte. Wie es sich fast schon für erfolgreiche nordamerikanische Unternehmen gehört, gründete er 2012 sein Unternehmen im Keller seines Hauses. Ein Jahr später machte er mit seiner Firma GigaWatt bereits Millionen. Seine Firma befindet sich heute in einer ehemaligen Industriehalle in Washington. Den genauen Standort kennt fast niemand. Einer der Erfolgsfaktoren sind laut Carlson vor allem die niedrigen Stromkosten in Washington.

Werfen wir mal einen Blick zu unseren Nachbarländern. Auch in der Schweiz wird kräftig geschürft. Im beschaulichen Linthal mit knapp 1.000 Einwohnern befindet sich die größte Mining-Farm der Schweiz. Sie gehört Guido Rudolphi, Gründer von Cryptocash. 2016 zog er mit seiner Farm in ein ehemaliges Fabrikgebäude. Der Unternehmens-Website kann man aber schon entnehmen, dass es wohl auch für Cryptocash zukünftig in kältere Gefilde geht.

Die derzeit weltweit größte Mining-Farm soll in Paraguay entstehen. Genauer gesagt am Itaipu-Kraftwerk in der Nähe der Stadt Foz do Iguaçu. Gemeinsam mit der „Commons Foundation“ aus Südkorea soll auf insgesamt 50.000 Quadratmetern die größte Mining-Farm der Welt entstehen. Das Itaipu-Kraftwerk zählt mit einer jährlichen Produktion von mehr als 103 Terawattstunden (TWh) zu einem der leistungsstärksten Kraftwerke überhaupt. Hinzu kommt, dass Paraguay über 80% der im Itaipu-Kraftwerk produzierten Energie exportiert. Die neue Mining-Farm sollte also erst einmal keine Energie-Engpässe zu spüren bekommen.

Weitere große Mining-Farmen finden sich vor allem in China. Eine Auswertung der Universität von Cambridge aus dem Jahr 2017 zeigt deutlich, dass es in bestimmten chinesischen Provinzen zu einer deutlichen Konzentration von öffentlich bekannten Mining-Einrichtungen kommt. Ebenso interessant für industrielle Miner sind Russland und Island. Es ist eben gut, wenn es ein bisschen kälter ist. Reicht ja, wenn einem der derzeitige Bitcoin-Kurs die Schweißperlen auf die Stirn treibt.

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