XRP – Was springt 2019 für Ripple heraus?

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März 1, 2019
Photo: ripple coin on a motherboard
XRP – Was springt 2019 für Ripple heraus?

Für Ripple startete das neue Jahr gleich mit mehreren sehr großen Transaktionen. Wie @whale_alert am Neujahrstag twitterte, wurden über 2 Milliarden Ripple im Wert von über 755 Millionen US Dollar bewegt. Und das in weniger als vier Sekunden und für Transaktionsgebühren, die unter einem Cent liegen. Zeit für einen genaueren Blick auf XRP.

Im direkten Vergleich mit herkömmlichen Überweisungen zeigt sich deutlich, wie überlegen das System der Kryptowährungen generell ist. Während diese Transaktionen in unter vier Sekunden getätigt wurden, kann eine Überweisung beispielsweise von Kanada nach Indien durchaus mal eine ganze Woche brauchen. Eine lange Zeit, vor allem, wenn der Empfänger auf sein Geld wartet. Und auch bei den Gebühren für solche Transaktionen schlägt das traditionelle Finanzsystem ordentlich zu. Bei internationalen Überweisungen über kontinentale Grenzen hinweg wird es schnell zweistellig.

Mit Ungewissheit ins neue Jahr

Der Bärenmarkt begleitet uns über sämtliche Kryptowährungen hinweg auch ins neue Jahr hinein. Über den Jahreswechsel war das Handelsvolumen verständlicherweise niedrig. Einige wenige Coins verzeichneten jedoch noch in der Silvesternacht kleine Verluste. Bitcoin, Bitcoin Cash, Ethereum und auch Ripple hielten sich stabil. Ein Ripple beispielsweise kostet zur Zeit € 0,31.

John Bollinger, Analyst und Wirtschaftsexperte, erinnerte zum Jahreswechsel auf Twitter noch einmal an eine alte „Tradition“: „Happy New Year! Please keep in mind that there is a long tradition of what did poorly last year doing well the next. Good trading!“ (zu deutsch: „Frohes neues Jahr! Bitte bedenken Sie, dass es eine lange Tradition gibt, was sich im letzten Jahr als schlecht erwiesen hat, im nächsten gut laufen wird. Guter Handel!“). Märkte, in denen eine negative Entwicklung über einen längeren Zeitraum zu beobachten ist, kehren irgendwann zu einem Bullenmarkt zurück.

Warten wir also ab, was 2018 bringt. Zum Beispiel in Sachen Ripple (XRP).

Zusammenarbeit zwischen Ripple und Western Union angekündigt

Bereits Mitte Dezember 2018 hatte Western Union in einem Interview mit Reuters Plus eine Zusammenarbeit mit Ripple Labs angekündigt. Das US-amerikanische Finanzdienstleistungsunternehmen will mit dem Partner Blockchain-Zahlungen erproben und denkt überdies auch über eine Implementierung von Kryptowährungen nach.

Im Interview teilte Odilon Almeida, Vorstandsvorsitzender der Western Union Global Money Transfer, mit, dass man zur Zeit potentielle Methoden zur Verbesserung der eigenen Dienstleistungen mit Hilfe der Blockchain Technologie prüfe. Bei Kryptowährungen gäbe es zwei wesentliche Elemente: die digitale Währung selbst und die Technologie – Blockchain – dahinter, so Almeida weiter.
Laut einem firmeneigenen Blogartikel, der Anfang Dezember erschien, sei Western Union bereits heute „aufgrund ihres fundierten Wissens über den internationalen Geldtransfer besser positioniert, um langfristig von der Krypto-Währungsbewegung zu profitieren, als jedes Start-up.“

Auch Bill & Melinda Gates Stiftung kooperiert mit Ripple

Wenige Monate zuvor schon hatte die Bill & Melinda Gates Stiftung ihre Partnerschaft mit Ripple Labs bekannt gegeben. Die 2000 gegründete Stiftung, die auch als „Gates Stiftung“ bekannt ist, ist mit über 50 Milliarden US-Dollar die größte private Stiftung in den USA. Sie will die weltweite Gesundheitsversorgung verbessern, kämpft gegen die totale Armut und für die Entwicklung von Bildungsmöglichkeiten.
Bei der Zusammenarbeit mit Ripple Labs und dem Startup Coil geht es der Bill & Melinda Stiftung vor allem um die Nutzung und Erweiterung des Interledger Protokolls.

Wie finanziert sich Ripple Labs eigentlich?

Ripple Labs – 2012 gegründet und durch den Verkauf von XRP finanziert? Weit gefehlt. Das US-amerikanische Unternehmen arbeitet nicht nur an der Implementierung der Kryptowährung XRP, sondern auch intensiv am Ausbau des Ripple-Netzwerks – xRapid, xVia, xCurrent & Co.

Der Verkauf von XRP ist für Rippple Labs nur eine Einnahmequelle. Weltweit anerkannte Risikokapitalunternehmen wie beispielsweise Accenture, Google Ventures oder Santander InnoVentures investierten in den letzten Jahren in das Unternehmen. So investierte Accenture gemeinsam mit CME Ventures beispielsweise 2016 rund 55 Millionen US-Dollar in Ripple Labs. Google Ventures investierte bereits drei Jahre zuvor etwa 3 Millionen US-Dollar. Im gleichen Jahr gab es 3,5 Millionen US-Dollar von Core Innovation Capital. Weitere 28 Millionen flossen zwei Jahre später gemeinsam mit elf weiteren Unternehmen. Zahlreiche weitere Geldgeber aus den unterschiedlichsten Branchen investierten in den vergangenen Jahren in Ripple Labs. Insgesamt 96 Millionen US-Dollar kamen so zusammen.

Ripple ist wie Bitcoin 2.0

Das zumindest glaubt Cory Johnson, seines Zeichens Chief Market Strategy bei Ripple. In einem Podcast sagte er, Ripple sei wie Bitcoin – nur schneller und besser. Es sei Bitcoin, aber eben schneller. Es sei Bitcoin, aber der XRP-Token würde keine Tonnen an Energie verbrauchen. Und es sei Bitcoin, aber eben ohne die Kontrolle chinesischer Miner. Ripple sei Bitcoin 2.0.
Wow, starker Tobak. Natürlich kann Ripple mit schnellen und günstigen Transaktionen auftrumpfen. Doch gleich von Bitcoin 2.0 zu reden ist wohl „leicht“ übertrieben. Am „Bitcoin der Banken“ ist zwar kein Vorbeikommen mehr. Doch es fehlt dem SWIFT-Gegner an Dezentralität.

archive.org akzeptiert zukünftig XRP

Das 1996 in San Francisco gegründete, weltweit größte Internetarchiv archive.org teilte kurz vor Jahresende via Twitter mit, dass es nun auch Spenden in XRP akzeptiere. Es sei notwendig, auch Kryptowährungen zu integrieren, da sie schon bald unseren Alltag stark beeinflussen würden.

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